Bild: Zitronen

Erhöhter Vitamin C-Bedarf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 95 mg Vitamin C für Frauen und 110 mg Vitamin C für Männer. Ein erhöhter Bedarf besteht jedoch in folgenden Fällen:

Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft steht die Vitaminversorgung des ungeborenen Kindes an erster Stelle. Trotzdem braucht auch der Körper der Mutter selbst genügend Vitamin C, dadurch entsteht ein erhöhter Bedarf. Für Schwangere ab dem 4. Monat empfiehlt die DGE eine tägliche Aufnahme von 105 mg Vitamin C pro Tag, für Stillende 125 mg.

Sport

Bei sportlichen Aktivitäten steigt mit dem Stoffwechsel auch der Vitamin C-Bedarf. Es werden verstärkt freie Radikale gebildet. Vitamin C wird zur Bekämpfung dieser Radikale benötigt.

Nikotinkonsum

Vitamin C hat durch seine antioxidativen Eigenschaften die Fähigkeit, einige Schadstoffe im Zigarettenrauch zu neutralisieren und damit Schädigungen an Zellen und Gewebe zu reduzieren. Für Raucher empfiehlt die DGE eine tägliche Zufuhr von 155 mg für Männer und 135 mg für Frauen.

Diabetes mellitus

Durch den erhöhten Blutzucker bei der Erkrankung Diabetes mellitus können Schädigungen der kleinen Gefäße in den Augen, am Herz oder an den Nerven entstehen. Hauptursache ist der oxidative Stress durch eine erhöhte Anzahl an freien Radikalen. Diese freien Radikale können die Fettsubstanzen der Zellwände, körpereigenes Eiweiß und die Erbsubstanz schädigen. Deshalb ist es bei Diabetes äußerst wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Radikalfängern, zu denen auch Vitamin C zählt, zu achten.


Da die Vitamin C-Konzentration im Blut von Diabetikern um mindestens 30 % niedriger liegt als bei Nichtdiabetikern, müssen Diabetiker nahezu doppelt so viel Vitamin C zu sich nehmen, um die gleichen Plasmaspiegel im Blut zu erreichen wie Menschen, die keinen Diabetes haben. Diese für Diabetiker empfohlenen Vitamin C-Mengen sind mit der normalen Ernährung schwer zu erreichen.


Bildquelle: © gzorgz - istockphoto.com

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